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Sport ist Nord

Alle Mann an Nord Schlemmen und Shoppen

Aktiv an der frischen Luft

Bremen ist Fahrradhauptstadt, das ist überregional bekannt. Bremen-Nord hilft kräftig mit, diesen Ruf noch auszubauen. Denn hier warten nicht nur flaches Land und Flusspanorama, sondern auch leichte Anstiege und erfrischende Abfahrten neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Wer statt Drahtesel lieber das feuchte Nass bevorzugt, wird beim Tauchen, Surfen, Paddeln, Stand Up Paddling und vielem mehr fündig. Im Sommer Discgolf, Boule oder Seilgarten, im Winter Rodeln oder Eislaufen? Bremen-Nord ist immer in Bewegung.

Sport ist Nord

Ein Radfahrer und eine Radfahrerin radeln entlang des Weser-Ufers

Quelle: WFB/Ingo Wagner

Mit dem Fahrrad lässt sich die Umgebung immer noch am besten erkunden - auf eigene Faust und nah an der Natur. In der Fahrradhauptstadt Bremen zählt Bremen-Nord zu den schönsten Ausflugszielen für Radler. Spüren Sie auf der Route "Berg und Wal" die milde Sommerfrische im Fahrtwind, während sich leichte Steigungen und sanfte Abfahrten der Bremer Schweiz abwechseln.

Vom Vegesacker Hafen nahe des Bahnhofs startend, entlang des Vegesacker Stadtgartens am weitläufigen Weserufer und vorbei am Wätjens Park und dem Blumenthaler Industriedenkmal Wollkämmerei, warten auf jedem Streckenabschnitt vielseitige An- und Aussichten. Am nördlichsten Punkt der Tour belohnen zwei wahre Highlights fürs in die Pedale treten: der monumentale Denkort Bunker Valentin und ein Abstecher zur über 140 Jahre alten Rekumer Mühle. Über Burg Blomendal, die reetgedeckten Landhäuser der Lehnhofsiedlung im Friedehorstpark und die mäandernde Lesum längs zu Knoops Park geht es zurück zum Ausgangspunkt.


37 Kilometer lang ist die gut ausgeschilderte Route, die auch in kürzere Einzeletappen eingeteilt werden kann. Tipps hierfür und für eine optimale Navigation bietet die kostenfreie bikecitizens App. Streckenverlauf, App und weitere Touren siehe downloadbare Übersichtskarte und: www.bremen.de/bike-it

Zwei Jugendliche spielen am Deich Frisbee

Bildquelle: WFB/Jens Lehmkühler

Sport an der frischen Luft - für viele die pure Erholung. Bremen-Nord ist hierfür ein wahres Schlaraffenland: Zum Beispiel der naturnah gelegene Bewegungsgarten im Löh lädt mit frei zugänglicher Asche- und Finnbahn, mit Sprung- und Wurfanlagen oder einem Trimm-Dich-Parcours zu Aktivitäten im Grünen ein. Verschiedenste Stationen dienen der Koordination - ob Laufparabole, Felsengarten oder Balancierband. Auch der Pellens-SportPark in Burglesum ist eine Art "Fitnessstudio im Freien": Fußball- und Tennisplätze sowie eine Boule-Bahn, eine Slagline, Trampoline und diverse Leichtathletik-Angebote, sowie die Mountainbike-Bahn sorgen für einen sportlichen Mix mitten in Bremen-Nord.

Der Bewegungs- und Quartiersgarten Grambke hingegen ist als Begegnungsstätte konzipiert, bei der neben acht Outdoor-Fitnessgeräten auch das gemeinschaftliche Zusammensein im Vordergrund steht. Eine außergewöhnliche Attraktion erwartet alle Besucher auf der Bahrsplate in Blumenthal. Dann neben einer Skating- gibt es auch eine Discgolf-Anlage: Mit möglichst wenig Würfen können hier neun Zielkörbe in direkter Nachbarschaft zur Weser mit Frisbee-Scheiben anvisiert werden.


Umsonst & draußen:
Bewegungsgarten im Löh ("Wätjens Park", Linien 91, 92, 94),
Pellens-SportPark ("Stockholmer Str.", 93, 94, 680),
Bewegungs- und Quartiersgarten Grambke ("An Smidts Park", 90-93, 95) und
Bahrsplate ("Zum Donaufleet", 90-92).

Blick auf den Sporparksee Grambke mit zahlreichen kleinen Segelbooten

Quelle: Hauke Müller

Fischen, Baden, Tauchen, Surfen, Segeln, Rudern - die Aufzählung zeigt, der Sportparksee trägt seinen Namen nicht von ungefähr. Auch Wasseraktivitäten wie das Stand Up Paddling sind in Burglesum zu Hause. Die geringe Strömung bietet gerade Anfängern optimale Trainingsbedingungen z. B. für Kanuten. Beachvolleyball-Felder und ein Wanderweg rund um den 32,5 Hektar großen See laden auch abseits des kühlen Nass zur Bewegung ein. Wer den Blick übers außergewöhnlich klare Wasser vom Sandstrand der zahlreichen Buchten aus schweifen lässt, wird am Horizont mit einem Großstadtpanorama samt Industrieanlagen und Windkrafträdern belohnt. Der Badesee in Bremen-Nord ist ganzjährig geöffnet. Sein nördliches und westliches Ufer sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. In diesem Lebensraum, zum Wohle zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, ist Rücksicht geboten.


Tipp: Viele Sportkurse sind auch für Tagesgäste belegbar. Sie erreichen den See in Burglesum über die Grambker Heerstraße (Parkplätze beim Fußballverein FC Burg). Buslinien 90 bis 93 bis Haltestelle "Am Geestkamp".
www.sportparksee.de

Gut gesicherte Besucher des Hochseilgartens hangeln sich auf Drahtseilen zwischen Bäumen entlang

Quelle: Petra Liebetanz

14 Meter befinden sich zwischen Ihnen und dem Waldboden. Gut gesichert, dient dieser Kletterparcours in Bremen-Lesum aber nicht nur Ihrem Nervenkitzel, vielmehr verbindet er Lernen und Spaß als Gruppenerlebnis miteinander. Im Seilgarten Lesum, inmitten eines alten Eichen- und Buchenbestandes des gartenkulturell bedeutsamen Lehnhof Park Friedehorst gelegen, schärfen Firmen ihren Teamgeist und entwickeln Schüler ihre Persönlichkeit weiter. Während der Park allein schon wegen der reetgedeckten Lehnhofsiedlung sehenswert ist, lädt der Klettergarten mit neun Hochseilelementen und einer mobilen Niedrigseilanlage zum Abenteuer ein. Am Ende winkt nicht nur die Überwindung von Höhenmetern, sondern stehen neue Erkenntnisse in puncto Kommunikation, Gemeinschaftsgefühl und Selbsteinschätzung.


Kurse werden in der Zeit von März bis Oktober/November angeboten. Durch den Seilgarten am Holthorster Weg in Burglesum begleiten erfahrene, pädagogisch geschulte Trainer. Seilgarten nicht immer frei zugänglich, Anmeldung erforderlich.
www.seilgarten-lesum.de

Fahrradfahrer an der Maritimen Meile

Quelle: Ingo Wagner

Bremen ist Stadt, Land, Fluss – das wird auf dieser Radroute mehr als deutlich.

Wer sich in der City auf den Sattel schwingt und raus ins Grüne radelt, der hat schnell das Plät-schern von Wümme und Lesum in den Ohren. Gerade die Lesum mäandert auf ihren nur zehn Kilometern malerisch an Parks und kleinen Rudervereinen vorbei. Auf Ihrem Weg Richtung Bremer Norden streifen Sie auch das Werderland – ein von Wassergräben geprägter nahezu unberührter Flecken Natur. Über das Lesumsperrwerk geht es hinüber nach Grohn mit seinem pittoresken Yachthafen. Wenig später erwartet Sie eher urbaner Flair, denn Vegesack steht für Kunst und Kultur ebenso wie für Shopping und Gastronomie. Zugleich verkörpert der Stadtteil wie kaum ein anderer die Walfangtradition und das maritime Erbe der Region. Mit der Fähre setzen Sie über nach Lemwerder. Immer den Weserdeich entlang geht es vorbei an Werften und Windrädern, an urigen Reetdächern und Torfkahnkanälen – bis der Großstadttrubel allmählich wieder die beschauliche Ruhe des grünen Stadtrings ablöst.


Die Tour umfasst gut 54 km ohne wesentliche Steigungen. Die Fähre zwischen Vegesack und Lemwerder fährt tagsüber und wochentags alle 10 Minuten, an Wochenenden alle 20 Minuten. Mehr Informationen zur Tour bei: Bike IT!

Quelle: WFB/ Frank Pusch

Inmitten der idyllischen Landschaft der Bremer Schweiz laden im Bremer Norden gleich zwei Clubs zu einer Partie Golf ein. Bei dieser Sportaktivität im Grünen können Feingefühl, Geschick und Treffsicherheit unter Beweis gestellt werden.
Insgesamt 18 Löcher bietet das Gelände, aber auch eine kürzere Partie von 9 Löchern ist möglich. Im Golf-Club Bremer Schweiz haben Golfsportfreunde sogar die Wahl die Runde auf zwei unterschiedlichen Grüns, in Bremern oder wahlweise Niedersachsen, abzuschließen. Auf Loch 19 wird bei beiden Clubs nach ausgiebigen Sauerstofftanken für das leibliche Wohl gesorgt.


Tipp: Die Golfclubs bieten für Interessierte Schnupperkurse an. Für weitere Informationen:
www.golfclub-bremerschweiz.de
www.bremer-golfclub-lesmona.de